Kurskonzepte
Vorbereitungskurse zu einer Prüfung haben logischerweise das Ziel, diese erfolgreich abzuschließen. Es gibt da sicher unendlich viele Möglichkeiten an dieses Ziel zu gelangen. Unser Bestreben ist, Ihnen die Wahl des richtigen Weges zu erleichtern indem wir eine Ausbildung nach Ihren Bedürfnissen anbieten. Mit unseren Kursen bestimmen Sie selbst, wie viel Informationen Sie möchten und wann oder wie viel Zeit Sie dafür aufbringen wollen.
Intensivkurs an einem Wochenende:
Das Kernstück der Ausbildung ist ein Wochenendseminar, das alle prüfungsrelevanten Themen sowohl in Theorie als auch in Praxis beinhaltet. Zur Vorbereitung darauf erhalten Sie unter anderem ein Kursheft, das keine Fragen zur Prüfungsproblematik offen lässt. Lehrfilme im DVD Format werden Ihnen ebenfalls vorab zur Verfügung gestellt und diese können Sie daheim bestimmt bequemer betrachten als im Kurssaal. Vor allem kann man sich diese Filme so oft man will ansehen. Die im Kursheft abgebildeten Fische entsprechen den Originalen, die Sie in der Prüfung erkennen müssen. Parallel dazu gibt es auch noch die Übungs-DVD. Die Abbildungen der Angelgeräte und deren Zusammenbau, so wie im Kursheft gezeigt, sind eng an die Prüfungsbedingungen angepasst. So sind Sie mit vielen Teilen des Ausbildungsmaterials schon vorab vertraut und fühlen sich im Seminars bei entsprechender Thematik direkt heimisch. Nach nahezu allen Vorträgen, die Sie hören, bekommen Sie nochmals die gedruckte und farbig bebildert Form des Vortrags, so das Sie jedes Thema bei Bedarf wiederholen und bis ins Detail vertiefen können.
Da der Bildungsstand in solchen Seminaren oftmals sehr unterschiedlich ist, kommt es besonders darauf an, alle Teilnehmer gleich anzusprechen und das Wissen zu vermitteln. Natürlich ist der Unterrichtsstoff eng gepackt, aber wir haben alle Zeit der Welt, auf alle Fragen einzugehen und Ihnen die Prüfungsangst zu nehmen. Nach dem theoretischen Teil des Seminars sind Sie eigenständig in der Lage, alle Prüfungsfragen im Kursheft sowie in der Prüfung richtig zu beantworten. Nur diese Fragen und zwar mit diesem Wortlaut und diesen Antworten kommen in der Prüfung vor.
Etwa ein Drittel der Seminarzeit wird mit der praktischen Gerätekunde verbracht. Sie bekommen hier zunächst alle Grundlagen vermittelt und anschließend wird die prüfungsrelevante Zusammenstellung und der Zusammenbau des Angelgeräts gezeigt. Über beide Seminartage steht Ihnen dieses Gerät ausgelegt zur Verfügung und kann von Ihnen angefasst und ausprobiert werden. Im Zusammenhang mit der erhalten Farblektüre erreichen Sie die finale Sicherheit zur praktischen Prüfung. Sie selbst haben durch Auswahl des Kurstermins Einfluss auf den Zeitraum bis zur Prüfung und damit auf den Zeitraum der Nachbereitung des Seminars.
Kompaktkurs an vier Samstagen:
Auch hier ist das Kernstück der Ausbildung ein Seminar, das an vier Samstagen über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten andauert und ebenfalls alle prüfungsrelevanten Themen sowohl in Theorie als auch in Praxis beinhaltet.
Das Ausbildungsmaterial wird nicht vorab ausgegeben, sondern erst zum Kursbeginn und ist bei weitem nicht so umfangreich wie in den Intensivkursen. Das Betrachten der Lehrfilme, die Übungen mit den Fischbildern, sowie das Beantworten der Prüfungsfragen geschieht im Seminar, genau wie das praktische Zusammenstellen des Prüfungsangelgeräts.
Der Kompaktkurs an vier Samstagen stellen die etwas preisgünstigere Variante der Ausbildung vorwiegend für Jugendliche dar.
Seminarinhalt:
Alle Seminare zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung setzen sich im Kern aus folgenden Wissensgebieten zusammen, die gleichzeitig auch Themen des schriftlichen Prüfungsteils sind.
Die einzelnen Themen werden allesamt multimedial unterstützt, so das ein optimales
Verständnis erzielt wird.
Im Text werden alle in den Prüfungsfragen aufkommende Antworten angesprochen,
so das die Fragen anschließend eigenständig zu beantworten sind.
In den Intensivkursen erhalten Sie alle Referate nochmals in schriftlicher Form.
Die im Text aufkommenden Stellen von Antworten sind mit Zahlen der Fragen gekennzeichnet.
Bereits zum "praktischen Teil" der Prüfung zugerechnet wird eine ausreichende Artenkenntnis über hier vorkommenden Fischarten, Neunaugen und Krebse.
Aus einer Auswahl von 6 Bildern sind mindesten 4 richtig zu benennen.
Es sind im Einzelnen:
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Aal, Amerikanischer Krebs, Äsche, Bach-/Flußneunauge, Bachforelle, Bachsaibling |
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Barbe, Bitterling, Brachsen, Döbel, Dreistachliger Stichling, Edelkrebs,Elritze, Flunder, |
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Flußbarsch, Giebel, Groppe (Mühlkoppe), Gründling, Güster, Hasel, Hecht, Kabeljau (Dorsch), |
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Karausche, Kaulbarsch, Lachs, Makrele, Meerforelle, Moderlieschen, Nase, Quappe, Rapfen, |
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Regenbogenforelle, Rotauge, Rotfeder, Schlammpeitzger, Schleie, Schmerle, Schneider, |
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Steinbeißer, Ukelei, Wels, Wildkarpfen, Zander, Zwergstichling |
Die Kenntnisse darüber vermittelt die speziellen Fischkunde.
Des Weiteren ist im "praktischen Teil" der Prüfung eine von zehn Aufgaben bezüglich der Angelgerätezusammenstellung zu lösen:
Die Grundkenntnis über das Gerät und dessen Gebrauch wird im praktischen Teil des
Seminars vermittelt. Im Einzelnen sind folgende Gerätekombinationen gefragt:
Aufgabe 1 Leichte beringte Angelrute zum Fang von Rotaugen, Brassen usw.
Aufgabe 2 Schwingspitzrute zum Fang von Rotaugen, Brassen usw.
Aufgabe 3 Angelrute zum Fang von Karpfen
Aufgabe 4 Grundrute zum Fang von Aalen
Aufgabe 5 Spinnrute zum Fang von Hechten
Aufgabe 6 Spinnrute zum Fang von Barschen
Aufgabe 7 Fliegenrute zum Fang von Forellen ( Trockenfischen )
Aufgabe 8 Fliegenrute zum Fang von Forellen ( Naßfischen )
Aufgabe 9 Angelrute zum Fang von Dorschen ( Pilkrute )
Aufgabe10 Brandungsrute zum Fang von Plattfischen
Lesen Sie auch den Abschnitt:
Kursvarianten